En fin – Schlussreflexion

Nach meiner inhaltlichen Schlussreflexion möchte ich noch einmal die letzten Wochen des Schreibens revue passieren lassen, um vielleicht auch Schlüsse für die Zukunft ziehen zu können.

Der anfängliche Plan, vom Generellen ins Konkrete vorzugehen, hat sich als für mich passend erwiesen. Die Orientierung an der Lasswell Formel war zudem eine gute Stütze, vor allem auch um einen gewissen roten Faden beizubehalten. Meine Angst, die Inhalte nicht genügend  theoretisch fundieren zu können, hat sich für unbegründet erwiesen.  Grade neuartige, innovative Thematiken machen das wissenschaftliche Arbeiten und die Theoriesuche meines Erachtens erst interessant.

Die Arbeitsweise mit dem Blog, als eigenes Mittel digitaler Kommunikation über digitale Kommunikation hat sich für mich als nützlich erwiesen, da so auch spontan immer wieder neue Einflüsse einbezogen werden konnten. Für das wissenschaftliche Arbeiten ist der Blog dennoch meiner Meinung nach eher weniger geeignet, denn Lesererwartung und Leseempfinden verlaufen, wie Jan es schon sagt, konträr. Als Mittel des Austauschs in der Learning Community mit meinen Kommilitonen hat der Blog sich allerdings als äußerst hilfreich erwiesen. Probleme konnten so schnell gelöst werden und über die Kommentare ist unter uns echter Dialog entstanden. Und das ist es, was Digitale Kommunikation im Kern ausmacht.  Die Strategie, Basistheorien in der Community schwerpunktorientiert aufzuteilen, um so von den einzelnen Gegebenheiten der anderen zu profitieren und um effizienter zu arbeiten, hat sich als sehr Nützlich erwiesen. Dies war auch immer wieder ein Anreiz die Projekte der anderen zu besuchen.

Inhaltlich glaube ich, gut vorgegangen zu sein. Besonders die Aufteilung des Formats in drei Kommunikationsphasen erachte ich als sinnvoll. Ich hätte zwar prinzipiell gerne noch weitere Formen des Social TV behandelt, dennoch bin recht zufrieden mit dem Erreichten. Die Zukunft bietet diesbezüglich zudem alle Möglichkeiten. Generell bin ich der Meinung, dass Bloggen über einen solch kurzen Zeitraum nur begrenzt sinnvoll ist, aber so ist nun mal die Zielsetzung des Seminars. Ich werde diesen Blog wie anfangs postuliert weiterführen. Das Bloggen an sich empfinde ich als eine probate Art sich mit Themen der digitalen Welt auseinanderzusetzen.

Meine anfangs geäußerten Zweifel über die Stilistik dieses Blogs sind größtenteils verflogen. Ich bin der Überzeugung einen guten Mittelweg zwischen kurzweiligem Schreibstil und Wissenschaftlichkeit beschritten zu haben. Meine Community-Mitglieder haben mir das bestätigt. Ähnlich verhält es sich mit dem schon oben erwähnten roten Faden. Ein Plan, der festlegt, welche Schritte man gehen möchte ist zwar essentiell, dennoch ist es äußerst hilfreich die Augen nach immer neuen Einflüssen offen zu halten und das Portfolio ständig zu erweitern.

Schlussendlich kann ich sagen, dass ich das Bloggen definitiv als Raum der Auseinandersetzung mit für mich interessanten Themen zu schätzen gelernt habe und es nur weiterempfehlen kann. Vor allem auch zur Kreation einer Präsenz des eigenen Schaffens im Internet. Für das wissenschaftliche Arbeiten werde ich mich allerdings wohl wieder auf eine klassische Offlinestruktur zurückbesinnen.

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About Jonas Baum

Student der Medien- und Kommunikationswissenschaft im 5. Fachsemester

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