Archive | October 2012

ZDF log in – eine Bestandsaufnahme

Wie schon im vorhergehenden Artikel erwähnt, habe ich für meine Untersuchung das Format “ZDF log in” ausgewählt. Wie kam es zu dieser Entscheidung und was ist ZDF log in eigentlich?

Log in

Das 60-minütige Format ZDF log in, welches zum ersten Mal am 23.11.2011, sowohl auf dem ZDF Spartenkanal ZDF Info, als auch online mittels der ZDF-eigenen Mediathek live ausgestrahlt wurde, funktioniert zunächst wie eine klassische Talkshow. Zwei oder drei Diskutanten, darunter meist ein Politiker, diskutieren, angeleitet von zwei Moderatoren, kontrovers über ein gesellschaftspolitisches Thema.

Zu Anfang der Sendung, bevor in die eigentliche Diskussion eingestiegen wird, haben die Gäste eine 30-Sekündige Sprechzeit, in der Sie dem Rezipienten ihren Standpunkt klar machen könnenAllerdings können theoretisch tausende von Menschen an der Diskussion teilnehmen.- Denn Thema und Gäste der Sendung werden bereits eine Woche vor der Livesendung über Twitter, Facebook, Google plus und die Diskussionsplattform “the European” publik gemacht. Den Usern (eine Auseinandersetzung zum Thema User und Rezipient folgt später) des Twitterkanals, der Facebook-Fanpage oder der Diskussionsseite ist es möglich, Fragen für die Sendung zu stellen, oder schon vor der Sendung, angeleitet von der Redaktion, über bestimmte Teilaspekte, des in der Sendung aufgegriffenen Themas, zu diskutieren (siehe Screenshot). Die Fragen und Diskussionsbeiträge fließen dann gefiltert durch die Redaktion in die Sendung ein.

Des weiteren können User während der Sendung via Twitter (über den Hashtag #zdflogin) und einem Livechat auf dem Blog der Sendung (http://blog.zdf.de/zdflogin/) live mit diskutieren. Diese Beiträge werden von der so genannten “Online-Moderatorin” Jeannine Michaelsen mit in die Sendung einbezogen und Spontan in die Diskussion eingeworfen. Beiträge aus dem Livechat laufen zudem ständig mittels eines “livetickers” am unteren Bildrand durch.

Gegen Ende der Sendung gibt zudem die Rubrik “login-direkt”. Die Diskutanten haben hier jeweils zwei Minuten Zeit, um die von den Usern vor der Sendung gestellten Fragen möglichst prägnant und schnell zu beantworten, um so die Gunst der User zu erlangen. Denn vor der Beginn der Rubrik werden die User dazu aufgefordert darüber abzustimmen, welche der Gäste sie mehr überzeugt.  Hierfür stehen, auf der Facebook-Fanpage, auf Googleplus und auf dem ZDF login blog ein Abstimmungstool bereit. (vgl. http://blog.zdf.de/zdflogin/https://www.facebook.com/ZDFlogin?fref=ts)

Nach der Sendung stehen die meisten Experten für einen weitergehenden Chat mit den Usern bereit.

 

Quellen:

ZDF. (2012). ZDF login. Online in Internet. URL: http://blog.zdf.de/zdflogin/ ( Abgerufen am 30.10.12)

Facebook. (2012). ZDF Login. Online in Internet. URL: https://www.facebook.com/ZDFlogin?fref=ts (Abgerufen am 30.10.12)

, J. (2010) Log-in: ZDF und StudiVZ starten gemeinsames TV-Online Format. Online in Internet. URL: http://www.netzwelt.de/news/84823-log-zdf-studivz-starten-tv-online-format.html (Abgerufen am 30.10.12)

Bildquellen:

Abb.1 – Moderatoren ZDF Login.Online in Internet. URL: http://blog.zdf.de/zdflogin/files/2012/04/120420-jeanninewcuklein.jpg (Stand. 30.10.12)

Abb.2 – Screenshot: Facebook-Nachfrage. Online in Internet. URL: https://www.facebook.com/ZDFlogin/posts/497966906901587 (Stand 30.10.12)

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Ein Blog, Themenstellung und Perspektiven

Digitaljones – Ein eher wenig aussagekräftiger Name für einen Blog. Doch meiner fehlenden Kreativität  soll an dieser Stelle keine Rechnung getragen werden.

Worum soll es gehen? 

Der hiesige Blog entsteht im Rahmen der Vorlesung/ des Seminars Digitale Kommunikation an der TU-Ilmenau. Mein Ziel wird es sein, Aspekte digitaler Kommunikation wissenschaftlich – kritisch zu betrachten und zu bewerten und mir gleichzeitig dafür essentielle Kompetenzen anzueignen. (vgl. http://www.tu-ilmenau.de/en/institute-of-media-and-communication-science/programs-courses/courses/archive/courses-winter-semester-201112/7-fachsemester-bachelor/digitale-kommunikation/) – Ich möchte mir allerdings offen halten den Blog auch über den rein universitären Zweck hinaus zu nutzen, also nicht nur einfach einen Blog zu schreiben, sondern vielleicht auch meinen Blog.

Dieser Blog soll dabei nicht für sich alleine stehen, sondern vielmehr Teil eines elektronischen Wissensnetzwerks sein, welches sich eben mit verschiedenen Aspekten digitaler Kommunikation beschäftigt. Hierfür habe ich mich mit meinen Kommilitonen Sarah-Sophie Eckerlein, Tina GenßlerAnne KieferBenjamin Schmidt und Jan Schröder in einer so genannten “Learning Community” zusammengefunden, um einen konkreten Teilbereich digitaler Kommunikation zu ergründen (mehr dazu gleich weiter unten). Ich werde versuchen semantische Zusammenhänge mittels Querverweisen zwischen den einzelnen Blogs herauszustellen, außerdem werde ich nach jedem Artikel, sofern es passt, den Stand meiner Kommilitonen darstellen.

Als Freund von klassischen Hausarbeiten bin ich weiterhin gespannt wie das Arbeiten in Artikelform funktioniert. – Ist es der schematischen Gliederung eines Themenkomplexes eher zuträglich oder hinderlich?, Wie komme ich persönlich damit zurecht? – Ich werde versuchen solche und ähnliche Fragen während des Schreibens zu reflektieren und hier wiederzugeben.

Worum soll es wirklich gehen?

Digitale Kommunikation – Ein weiter Begriff. Mit genauen Begriffsdefinitionen und einer Abgrenzung, so wie es sich für wissenschaftliche Arbeiten gehört, möchte ich mich daher ausführlich in einem späteren Artikel befassen.

Mindmap - Mobile Werbung

Abb1. Mindmap – Mobile Werbung

Zunächst hatten wir als Learning Community entschieden, uns mit der digitalen Kommunikation Mobiler Werbung auseinanderzusetzen. Es fiel uns allerdings schwer dieses ohne Frage interessante Forschungsfeld in verwertbare Blöcke zu zerteilen, sodass wir uns am Ende einzeln jeweils mit einem Kernbereich auseinandersetzten können würden. Daher entschieden wir, uns mit einem weiteren neuartigen Thema des digitalen Kosmus zu beschäftigen. Der digitalen Kommunikation in Fernsehformaten. Thema unseres Wissensnetzwerks sollen daher digitale TV-Konzepte sein.

Am konkreten Beispiel verschiedener TV-Formate soll untersucht werden, wie das soziale Internet und damit völlig neuartige Möglichkeiten der Interaktion, TV-Formate beeinflussen, verändern, verbessern oder verschlechtern.  Daraus sollen Schlüsse gezogen werden, um mögliche Schwachpunkte aufzudecken- und Aussichten für die Zukunft geben zu können.

Ich will mich dabei zunächst erst einmal soweit es geht generellen theoretischen Konstrukten widmen und diese dann weiter auf mein Format konkretisieren. In Anlehnung an die Lasswellformel kann ich mir hier beispielsweise Artikel zu Zielgruppe und Kommunikatoren vorstellen.

ZDF log in

Ich werde mich mit dem Format “ZDF log in” beschäftigen, welches aktuell im gesellschaftlichen Diskurs stehende Themen in einer Talkshow aufgreift. Der Rezipient kann dabei laut ZDF mittels sozialer Netzwerke vor und während der Sendung fragen übermitteln und mit diskutieren. (vgl. http://blog.zdf.de/zdflogin/2011/08/19/deine-show-fuer-deine-meinung/)

Quellen:

ZDF. (2012).Deine Show für deine Meinung. Online in Internet. URL: http://blog.zdf.de/zdflogin/2011/08/19/deine-show-fuer-deine-meinung/ (Abgerufen am 25.10.12)

TU Ilmenau. (2012). Digitale Kommunikation. Online in Internet. URL: http://www.tu-ilmenau.de/en/institute-of-media-and-communication-science/programs-courses/courses/archive/courses-winter-semester-201112/7-fachsemester-bachelor/digitale-kommunikation/ (Abgerufen am 25.10.12)

Abbildungen:

Abb1. Selbst erstellte Mindmap : Mobile Werbung